Software-Lizenzen · EU AI Act · DSGVO

IT-Compliance

Sie sollen jederzeit belegen können, dass Ihre IT den Regeln entspricht — gegenüber Softwareherstellern, Aufsichtsbehörden und der eigenen Geschäftsführung. Ich sorge dafür, dass dieser Nachweis steht, bevor ihn jemand verlangt.

Lizenzbilanz Links erworbene Lizenzen, rechts tatsächlich eingesetzte Software. Drei Paare passen zusammen, eine Lizenz ist ungenutzt, ein Einsatz ist nicht lizenziert. Alles läuft in einer Bilanz zusammen. ERWORBEN IM EINSATZ OFFICESERVERDATENBANKCAD OFFICESERVERDATENBANKBACKUP UNGENUTZT NICHT LIZENZIERT BILANZ

01 · Software-Lizenzen

Wissen, was Sie besitzen — bevor der Hersteller nachzählt.

Softwarehersteller prüfen regelmäßig, ob ihre Kunden korrekt lizenziert sind. Wer dann erst anfängt, Kaufbelege und installierte Software abzugleichen, verhandelt unter Zeitdruck und ohne eigene Zahlen.

Die Lage

Verträge wie Enterprise Agreements, Cloud-Abonnements und Wartungsverlängerungen sind über Jahre gewachsen. Die Daten aus Inventartools passen selten zu den kaufmännischen Unterlagen.

Das Ergebnis: Unterlizenzierung, die im Audit teuer nachberechnet wird — und gleichzeitig bezahlte Lizenzen, die niemand nutzt.

Mein Vorgehen

  • Lizenzbilanz Technische und kaufmännische Daten zusammenführen und lizenzrechtlich bewerten.
  • Vertragsprüfung Nutzungsrechte, Metriken und Sonderkonditionen verstehen, bevor verlängert wird.
  • Audit-Begleitung Kommunikation mit dem Hersteller steuern, Zahlen prüfen, Ergebnis verhandeln.
  • Carve-Outs Lizenzen bei Unternehmensteilungen sauber übertragen.

Ihr Ergebnis

  • Eine belastbare Übersicht über Bestand, Bedarf und Lücken.
  • Eigene Zahlen im Audit statt der Hochrechnung des Herstellers.
  • Ungenutzte Lizenzen werden gekündigt statt verlängert.
  • Lizenzmanagement-Prozesse, die Ihr Team danach selbst weiterführt.

02 · EU AI Act

KI-Einsatz einordnen, dokumentieren, nachweisen.

Die europäische KI-Verordnung gilt schrittweise. Seit Februar 2025 sind bestimmte KI-Praktiken verboten, und Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Beschäftigten über ausreichende KI-Kompetenz verfügen. Weitere Pflichten folgen gestaffelt.

Die Lage

In den meisten Unternehmen ist KI längst im Einsatz — in Office-Paketen, im CRM, im Kundenservice oder über private Konten einzelner Mitarbeiter.

Eine Übersicht, welche Systeme genutzt werden, in welche Risikoklasse sie fallen und wer wofür verantwortlich ist, fehlt meistens.

Mein Vorgehen

  • Bestandsaufnahme Welche KI-Systeme sind im Einsatz — auch die, die niemand offiziell eingeführt hat.
  • Einordnung Rolle (Anbieter oder Betreiber) und Risikoklasse je System bestimmen.
  • Maßnahmenplan Pflichten, Zuständigkeiten und Fristen priorisieren.
  • KI-Kompetenz Schulungen konzipieren und die Teilnahme dokumentieren.

Ihr Ergebnis

  • Eine dokumentierte Einordnung aller KI-Anwendungen.
  • Klare Zuständigkeiten statt verteilter Unsicherheit.
  • Nachweisbar erfüllte Schulungspflicht nach Art. 4.

03 · DSGVO

Wo Ihre Daten liegen — und wer sie verarbeitet.

Mit jedem neuen Cloud-Dienst und jedem KI-Werkzeug wandern Daten an neue Orte. Das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten hält damit selten Schritt.

Die Lage

Schatten-IT, verteilte Cloud-Dienste und fehlende Auftragsverarbeitungsverträge fallen meist erst auf, wenn ein Betroffener Auskunft verlangt oder ein Vorfall gemeldet werden muss.

Mein Vorgehen

  • Datenflüsse Aufnehmen, welche Systeme welche personenbezogenen Daten wohin übertragen.
  • Dienstleister Auftragsverarbeitungen und Drittlandtransfers prüfen.
  • Priorisierung Lücken nach Risiko ordnen — gemeinsam mit Ihrem Datenschutzbeauftragten.

Ihr Ergebnis

  • Transparenz über die tatsächliche Datenverteilung in Ihrer IT-Landschaft.
  • Eine priorisierte Liste konkreter Maßnahmen.
  • Eine technische Grundlage für Datenschutzbeauftragte und Rechtsberatung.

Ich berate zur technischen und organisatorischen Umsetzung. Wo eine rechtliche Bewertung nötig ist, ziehe ich spezialisierte Juristen aus meinem Partnernetzwerk hinzu.

Ablauf

So läuft ein Compliance-Projekt ab.

Klein anfangen, schnell Klarheit schaffen, dann gezielt nacharbeiten.

01

Erstgespräch

Wir klären Anlass, Fristen und Umfang. Danach wissen Sie, ob und in welcher Größe sich ein Projekt lohnt.

02

Bestandsaufnahme

Daten, Verträge und Systeme erheben — mit so wenig Aufwand für Ihr Team wie möglich.

03

Bewertung

Lücken, Risiken und Einsparpotenziale mit Zahlen und klarer Priorität.

04

Umsetzung

Verhandeln, nachlizenzieren, kündigen, dokumentieren — und die Übergabe an Ihr Team.

Kontakt

Steht ein Audit oder eine Vertragsverlängerung an?

Je früher wir sprechen, desto mehr Spielraum bleibt. Eine kurze Nachricht mit Hersteller und Frist genügt für eine erste Einschätzung.

Oder direkt mit Vorlage